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Startseite · Rundbrief · Dokumentation · Protestbriefe · Fotogalerie · Radiosendung · Forum · Kontakt · Polnische Startseite 19.08.2018 07:27
Witamy

auf unserer Internetseite "Ocalmy Zabytek" (bedeutet in Deutsch: Rettet das Denkmal)

Wenn uns heute die Grenzen in der Europäischen Union verbinden, sollte uns auch der Wille verbinden, ein gemeinsames Kulturerbe zu bewahren. Man darf nicht zulassen, dass ausgerechnet die Zuschüsse der EU ein Grund und Mittel für Zerstörung dieses Baudenkmals werden.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Orgelfreunde,


Im Januar 2012 hat das Denkmalpflegeamt unseren Antrag, den Denkmalschutz auch auf das Umfeld der Villa Grüneberg – u. a. die ehemalige Orgelbauwerkstatt, die unter Felix Grüneberg-Orgel errichtet wurde – auszuweiten, abgelehnt...

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“


In der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“am 27. Februar 2012 ist ein Artikel über Grüneberg-Villa erschienen.

Es gibt schlechte Neuigkeiten in Sachen Villa Grüneberg
Szczecin 06.01.2012

Die Stadtverwaltung hat vor einigen Tagen gegen die derzeitigen Bewohner, die Familie Kepinski, auf Grundlage einer Sonderverordnung (die in der Regel nur bei Autobahnbauten und sonstigen „dem Allgemeinwohl“ dienenden Projekten zum Einsatz kommt) ein Räumungs- und Enteignungsverfahren eingeleitet... (klicken Sie hier um mehr zu erfahren)


die Entscheidung des Kultusministeriums in Warschau vom 17.08.2011
Szczecin 06.09.2011
Sehr geehrte Damen und Herren,           

wir haben die Entscheidung des Kultusministeriums in Warschau vom 17.08.2011 bezüglich unserer Beschwerde über...   (Klicken Sie hier um mehr zu erfahren)

Rundbrief

Rundbrief an zuständige polnische und EU Behörden unterzeichnet durch internationale Orgel-/Musikwissenschaft-Experten und Orgel-/Denkmal-Freunde...

News
Am 20. Dezember 2010 ist ein Artikel über Grüneberg-Villa auf dem Portal internationale Nachrichtagentur Bloomberg News erschienen.

(NEWS Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren NEWS)


  • Ein Film - Eine internationale Gruppe Organisten, Organologen und Denkmalpfleger hat am Samstag 17. Juli 2010 in Szczecin die Grüneberg –Villa besichtigt. (Klicken Sie hier um ihn anzusehen)
.
09.04.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Orgelfreunde,


wir bitten Sie um Ihre Unterstützung bei der Rettung eines musikgeschichtlich und architektonisch wert-vollen Gebäudes: Des Hauses der Orgelbauerfamilie Grüneberg in Szczecin (Stettin).


Die Familie Grüneberg zählt zu den bedeutendsten Orgelbauern seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Allein im Bereich der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs sind 93 Orgeln von der Firma Grüneberg erbaut worden.

Georg Friedrich Grüneberg (geb. 1752 in Magdeburg, gest. 1827 in Stettin) kam zu Anfang des Jahres 1782 aus Magdeburg nach Stettin und gründete hier Orgelbauwerkstatt der Familie. Von Georg Friedrich Grüneberg übernahm sein Sohn August Wilhelm Grüneberg (geb. 1787 in Stettin, gest. 1837 in Stettin) im Jahre 1824 die Werkstatt. Nach seinem Tod ruhte der Betrieb, da sein ältester Sohn Karl Barnim Theodor Grüneberg( geb. 1828 in Stettin, gest. 1907 in Stettin) erst neun Jahre alt war. Barnim gründete den Betrieb 1854 neu und machte ihn zu einer bedeutendsten und produktivsten deutschen Orgelwerkstätten seiner Zeit. Vor allem in Norddeutschland baute Barnim Grüneberg zahlreiche Orgeln, aber auch darüber hinaus: Die Orgel in der Dreifaltigkeitskirche in Libau (Lettland) ist bis heute die größte manuell traktierte Orgel der Welt. Der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz verlieh Barnim Grüneberg 1893 den Titel Hoforgelbauer. Dieser war auch Gründungsmitglied des Bundes Deutscher Orgelbaumeister. Zwei Jahre vor seinem Tod 1907 übernahmen seine Söhne Felix Grüneberg und Georg Grüneberg die Werkstatt.





Von 1905 bis 1912 baute die Familie Grüneberg den neuen Fabrikkomplex in Finkenwalde-Stettin (heute Szczecin –Zdroje). Auf diesem neuen Fabrikgelände befanden sich die Villa der Familie mit Garten (in der Abbildung ganz links) und die Gebäude der Orgelwerkstatt. Bis heute blieb leider nur die Villa erhalten.
Dieses Haus ist jedoch nicht nur wegen der Geschichte ihrer ehemaligen Bewohner erhaltenswert, sondern auch wegen seiner architektonischen Gestalt, die bis heute unverändert geblieben ist. Der Architekt ist Dr. Stahl - Stadtbaurat in Stettin 1908 (Diese Information haben wir von Herr Borghard Grüneberg am 24.06.2010 bekommen). Deutlich erkennbar ist der Einfluss der Ideen des Deutschen Werkbundes. Bemerkenswert sind vor allem innen die vielen originalen Holzelemente an Türen, Treppengeländern, Fenstern und an der Holzbalkendecke sowie viele andere Details (vgl. Fotogalerie ).


In Stettin wusste man lang nichts über dieses Haus und seine Geschichte. Nun ist es durch ein Straßen-bauprojekt bedroht: Bei der Entwurfsphase des Projekts der Straßenbahn-Schnelllinie in Szczecin hatte man das Haus der Familie Grüneberg einfach übersehen. Die Beamten beschlossen vollkommen ahnungslos, ohne Prüfung des Baubestandes, den Abriss dieses historisch wertvollen Gebäudes. Dieser wurde auch durch das Denkmalschutzamt in Stettin genehmigt. An dem jetzigen Standort der Villa soll ein Kollektor der Kanalisation entstehen.


Erst die Familie Kepiñski, die seit 1945 in der Villa Grüneberg wohnt, wies dann die Beamten darauf hin, um welches besonderes Haus es sich hier handelt. Danach wurden, im Auftrag des Stettiner Denkmal-schutzamtes, zwei unabhängige Gutachten erstellt. Darin wurde bestätigt, dass dieses Objekt alle Kriterien eines Baudenkmals erfüllt. Ein Experte wies zudem darauf hin, dass eine Korrektur der bisherigen Planungen des Straßenbahnprojektes auch zeitlich noch möglich sei. Durch eine Änderung des Verlaufes der Kanalisation könnte man dieses Kulturerbe retten.
Darüber hinaus würden auch die Kosten für das Projekt gesenkt, weil im Fall eines Abrisses das ganze Haus vermessen, dokumentiert und wichtige Elemente demontiert werden müssten.
Trotz der Ergebnisse dieser Gutachten entschieden die Beamten jedoch erneut für einen Abriss des Gebäudes. Eine Korrektur – so die Begründung – würde das ganze Projekt um zwei Jahre verzögern und man würde deshalb europäische Zuschüsse verlieren.
Gegen diese Entscheidung hat die Familie Kepiński bei dem Ministerium für Kultur und Nationalerbe in Warschau Widerspruch eingelegt. Am 13. Juli 2010 hat das Ministerium die Entscheidung des Konservators der Wojewodschaft Stettin wegen Verfahrensfehlern aufgehoben. Jetzt soll das Denkmalschutzamt in Stettin noch einmal in der Sache Grüneberg-Villa verhandeln und entscheiden (bis November 2010).


Ungünstig für eine kulturell umsichtige Planung ist jedoch die derzeitige wirtschaftliche Lage in Stettin. Im vergangenen Jahr die Stettiner Werft, das bedeutendste Unternehmen und der größte Arbeitgeber der Region, geschlossen.
Auch aus diesem Grund sind die Einwohner Stettins sehr mit ihren täglichen Problemen beschäftigt, nur wenige wissen etwas über dieses Haus. Die Medien berichten zu wenig darüber und engagieren sich kaum für die Rettung des Hauses.
Lokale Politiker und Beamte setzen sich jedoch öffentlich dafür ein, das geplante Projekt in der ursprünglichen Form ohne Änderung durchzuführen, um europäische Gelder zu erhalten.
In diese Situation stehen die Chancen schlecht, dass die Familie Kepiñski mit einer kleinen Gruppe von engagierten Stettinern das Baudenkmal retten kann.


Deshalb wenden wir uns an Sie und bitte Sie uns bei der Rettung dieses Hauses zu helfen.
Dies kann durch Protestbriefe an die unten angegebenen Adressen geschehen (Denkmalschutz in Szczecin):

Pani Ewa Stanecka
Zachodniopomorski Wojewódzki Konserwator Zabytków w Szczecinie
ul. Kuśnierska 14a
70-536 Szczecin
E-mail: sekretariat@wkz.szczecin.pl


Eine Kopie von Protestbriefen bitte auch an uns schicken:
ocalmy_zabytek@interia.eu oder an Familie Kępiński an die unten angegebenen Adresse.

In den Briefen an das Kulturministerium bitte die Adresse des Hauses von Familie Grünenberg / Kępiński angeben:

Elżbieta Kępiński-Łużny
ul. Batalionow Chlopskich 61
PL - 70-770 Szczecin – Polen

(Die Familie Kępiński hat auch eine Internet-Seite erstellt:
www.domkepinskich.ubf.pl )

Wenn uns heute die Grenzen in der Europäischen Union verbinden, sollte uns auch der Wille verbinden, ein gemeinsames Kulturerbe zu bewahren. Man darf nicht zulassen, dass ausgerechnet die Zuschüsse der EU ein Grund und Mittel für Abriss dieses Baudenkmals werden. Wer Ideen hat, wie die EU-Zuschüsse gesichert werden könnten, auch wenn das Grüneberg-Haus erhalten bleibt, möge sie uns mitteilen.
In der Hoffnung auf Ihre Unterstützung verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

die Redaktion der Seite "Ocalmy Zabytek"
09.04.2010




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